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Wir freuen uns auf ein zahlreiches Wiedersehen und Kennenlernen bei unseren kommenden Veranstaltungen in 2020!
Das Team der Frauenhetz

Montag, 27. Jänner 2020, 18:00 – 20:00
Seminarraumgespräch – Denken in Präsenz
Türkisgrünes Regierungsprogramm – was bringt’s den Frauen?!?

Mit ANDREA BRUNNER, Politikwissenschafterin, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin, davor 5 Jahre Mitarbeiterin im Frauenministerium.
In unseren Seminarraumgesprächen kann leidenschaftlich und mit Muße in Präsenz über Gegenwärtiges nachgedacht werden.
Kuratiert und moderiert von Birge Krondorfer
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien.

Gerne weisen wir auf weitere Veranstaltungen in unserer Bürogemeinschaft hin:

Samstag, 25.1.2020, 10.30 Uhr
Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Frauen*frühstück des Bundes demokratischer Frauen
LEBENSSTRASSEN – Erinnern für die Zukunft
In Wien sind bisher nur 9,5 % Straßen und öffentliche Plätze nach Frauen benannt, ein Ungleichgewicht, dem mit den Benennungen von Straßen z.B. in der Seestadt beinahe ausschließlich nach Frauen entgegengewirkt wird. Das LEBENSSTRASSEN-Stationentheater hat nun zwei Jahre in Folge die Verdienste jener Frauen, die den Straßen und Plätzen der Seestadt ihre Namen gegeben haben, einem breiteren Publikum bekanntgemacht. Darunter befinden sich Frauen, die vor dem Nationalsozialismus ins Exil fliehen mussten, Widerstandskämpferinnen und Gerechte unter den Völkern – Frauen, die jüdischen Menschen das Leben gerettet haben.
Die Schauspielerin und Regisseurin Vanessa PAYER, Initiatorin dieses äußerst gelungenen Beispiels frauenpolitischer Kulturarbeit an der Wiener Peripherie, berichtet über ihr Projekt, zeigt und kommentiert Ausschnitte aus Filmen, die während der Vorstellung entstanden sind.

Donnerstag 30.1.2020, 17:00 Uhr
Margarete Schütte-Lihotzky Symposium 2020
im Margarete Schütte-Lihotzky Raum
SCHÜTZENSWERT UND ZUKUNFTSWEISEND
BAUTEN DES ALLTAGS UNTER DENKMALSCHUTZ
Im Zentrum steht die Baukultur in unserer Stadt, anhand der Bauten Schütte-Lihotzkys, ihrer Geschichte und der aktuellen Bedeutung.
Mit Beiträgen von Expertinnen und einer Podiumsdiskussion.

Zu den Öffnungszeiten der Ausstellung im Margarete Schütte-Lihotzky Raum siehe auch http://www.schuette-lihotzky.at/.


Pressetext, August 2019

Gespart wird, wo wenig zu holen, aber viel kaputt zu machen ist!
Feministische Organisationen kämpfen ums Überleben und fordern mehr Budget

Vertreterinnen* feministischer Organisationen, die im Jahr 2018 und 2019 von Kürzungen und Streichungen von Förderungen seitens des türkis-blauen Frauenministeriums betroffen waren und sind, führten am 26. August 2019 ein Gespräch mit Frauenministerin Ines Stilling. Sie wiesen auf ihre prekäre, existenzbedrohende Situation hin. Die Organisationen betonten, dass die Aufrechterhaltung bestehender Angebote schon allein aufgrund fehlender Valorisierungen in den letzten Jahren bereits schwierig war und sich die Situation durch die erneuten Streichungen bzw. Kürzungen der türkis-blauen Regierung verschärft hat. Die Frauenministerin zeigte großes Verständnis und sprach den Organisationen ihre Wertschätzung aus, gab aber zu bedenken, dass das Budget seit 2010 nicht mehr erhöht wurde und sie gegenwärtig keinen Handlungsspielraum hat.

Die Vertreterinnen* der Organisationen betonen: „Es darf nicht sein, dass zum Teil über Jahrzehnte aufgebaute Strukturen zur gesellschaftlichen Stärkung von Frauen* in ihrer Weiterarbeit gefährdet werden.“ Feministische Organisationen fordern, dass das Budget des Frauenministeriums erhöht wird, um die gesellschaftlich notwendige Arbeit voranzubringen.

Sämtliche Streichungen und Kürzungen müssen zurückgenommen werden!

Hier übermitteln wir eine ausführliche Stellungnahme, die der Frauenministerin überreicht wurde.

Für Rückfragen: Monika Jarosch, Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP (Innsbruck), Tel: 0650-2632870 oder Franziska Schrolmberger, ÖBV – Via Campesina Austria, Tel: 0660-1007065