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“Die Antwort lautet: Der Sinn von Politik ist Freiheit.” – Hannah Arendt


Seminarraumgespräch – Denken in Präsenz
Im Kopf, nicht auf dem Kopf – zu den Kopftuchdebatten in Österreich

Aufgrund der aktuellen überwältigenden Ereignisse sagen wir die für Montag, 16. März 2020, geplante Veranstaltung zur Kopftuchdebatte ab und verschieben sie auf einen anderen Zeitpunkt.


Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika
Podiumsdiskussion und Buchpräsentation

Die Veranstaltung ist verschoben. Der neue Termin wird hier zeitgerecht bekannt gegeben.

„We should all be feminists“, so das Statement der nigerianischen Autorin Chimamanda Adichie, deren TED Talk mit dem gleichen Titel um die Welt ging. Emanzipation, Geschlechter- und soziale Gerechtigkeit ebenso wie politische Befreiung sind weltweite Anliegen. Theoretiker*innen des so genannten globalen Südens haben grundlegende Konzepte hierzu geschaffen. Der Band zeichnet Debatten zu Feminismus und Gendergerechtigkeit in Afrika, Asien und Lateinamerika der letzten Jahrzehnte nach, ebenso wie den regen Austausch über regionale, nationale, kulturell-religiöse und Sprachgrenzen hinweg. Die Autorinnen setzen sich mit der Kritik vieler Theoretikerinnen am westlichen Feminismus auseinander. Wie (post)kolonial sind Gender Studies und feministische Lehre an europäischen Universitäten? Was bedeutet es in der Lehre feministischer Theorie heute, global zu denken und zu handeln?

Es diskutieren: Liselotte Abid (Islamwissenschaftlerin, Universität Wien, freie Journalistin), Anke Graneß (Philosophin, Universität Hildesheim, Autorin), Martina Kopf (Afrikawissenschaftlerin, Universität Wien, Autorin), Nermin Ismail (Journalistin, Buchautorin, Berlin)
Moderation: Murat Ates (Philosoph und Kulturwissenschaftler, Universität Wien)

Die Publikation: Anke Graneß, Martina Kopf, Magdalena Andrea Kraus: Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Einführung (Wien: facultas 2019)

Eine Veranstaltung von Frauen*solidarität und Frauenhetz. Die Veranstaltung ist offen für alle Geschlechter.


Samstag, 31. Oktober, 14:00 bis 24:00 Uhr
Wir sind Vision! Wir sind die Goldene Revolution!
100 jahre in 100 minuten #007

Symposium | Ausstellung | Workshops | Diskurs | Polymediale Live Performance

Die Veranstaltung ist für alle Geschlechter offen! Die Frauenhetz wird mit einer Gesprächsstation und einem Visionenbeitrag partizipieren.

Ort: Atelier Haus | Akademie der bildenden Künste, Lehárgasse 6-8, 1060 Wien

Zum Programm: http://starsky.at/news-100-jahre-in-100-minuten/


Pressetext, August 2019

Gespart wird, wo wenig zu holen, aber viel kaputt zu machen ist!
Feministische Organisationen kämpfen ums Überleben und fordern mehr Budget

Vertreterinnen* feministischer Organisationen, die im Jahr 2018 und 2019 von Kürzungen und Streichungen von Förderungen seitens des türkis-blauen Frauenministeriums betroffen waren und sind, führten am 26. August 2019 ein Gespräch mit Frauenministerin Ines Stilling. Sie wiesen auf ihre prekäre, existenzbedrohende Situation hin. Die Organisationen betonten, dass die Aufrechterhaltung bestehender Angebote schon allein aufgrund fehlender Valorisierungen in den letzten Jahren bereits schwierig war und sich die Situation durch die erneuten Streichungen bzw. Kürzungen der türkis-blauen Regierung verschärft hat. Die Frauenministerin zeigte großes Verständnis und sprach den Organisationen ihre Wertschätzung aus, gab aber zu bedenken, dass das Budget seit 2010 nicht mehr erhöht wurde und sie gegenwärtig keinen Handlungsspielraum hat.

Die Vertreterinnen* der Organisationen betonen: „Es darf nicht sein, dass zum Teil über Jahrzehnte aufgebaute Strukturen zur gesellschaftlichen Stärkung von Frauen* in ihrer Weiterarbeit gefährdet werden.“ Feministische Organisationen fordern, dass das Budget des Frauenministeriums erhöht wird, um die gesellschaftlich notwendige Arbeit voranzubringen.

Sämtliche Streichungen und Kürzungen müssen zurückgenommen werden!

Hier übermitteln wir eine ausführliche Stellungnahme, die der Frauenministerin überreicht wurde.

Für Rückfragen: Monika Jarosch, Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP (Innsbruck), Tel: 0650-2632870 oder Franziska Schrolmberger, ÖBV – Via Campesina Austria, Tel: 0660-1007065