Frauenhetz – Veranstaltungen

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KONTAKT
Unsere Journaldienstzeiten sind:
jeweils Montag und Dienstag von 10:30-14:30 Uhr, Donnerstag von 9:00-13:00 Uhr sowie nach Vereinbarung unter office@frauenhetz.at und finanzen@frauenhetz.at.

HETZ DISKURS
Öffentlichkeitsarbeit
Die Arbeitsgemeinschaft Demokratie braucht Bildung hat eine Stellungnahme zur bevorstehenden Medienenquete der Bundesregierung (7. und 8. Juni im Museumsquartier) verfasst und an Minister Blümel geschickt. Das BKA hatte um Anregungen zur Enquete ersucht.
Am 6. Juni 2018 fand eine Gegenveranstaltung der Protestplattform „Wir für den ORF“ mit Reden und Musik ab 18 Uhr am Wiener Karlsplatz statt, wo unsere Stellungnahme vorgetragen wurde. Den Volltext der Stellungnahme siehe unter Projekte/Kooperationen

HETZ INFO
Reflexionen zur MENSCHENSCHENKETTE(N) FÜR FRAUEN*RECHTE vom 26. Mai 2018 siehe http://zwanzigtausendfrauen.at/2018/02/menschenkette-fuer-frauenrechte/
„Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran…“ (Fehlfarben)

Aktuelle Infos zum Stand des Frauen*volksbegehren 2.0:
Die Eintragungswoche steht fest: 1. bis 8. Oktober 2018
, siehe frauenvolksbegehren.at


PROGRAMM

Unsere nächsten Veranstaltungen im Juni 2018

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen und Interesse!
Das Team der Frauenhetz


Vielen Dank für das hohe Interesse an der Ausstellung!
Feminism loaded – Eine Wanderausstellung zu Feminismus und Frauenbewegung geht nun weiter nach Telfs und kann weiterhin von Schulen und interessierten Institutionen angefragt werden. Damit die wichtigen Inhalte in der Gesellschaft ankommen. Denn obwohl Geschichte und Aktualität von Frauenbewegungen und Feminismus zentral sind für die Demokratisierung der Gesellschaft, sind sie bis heute nicht im kollektiven Gedächtnis verankert.
Anfragen zur Ausstellung: aep – arbeitskreis emanzipation partnerschaft, Innsbruck: office@aep.at

Donnerstag, 14. Juni 2018, 18:30 / Thursday, June 14th 2018, 6:30 p.m.
Achtung! Absage/ cancellation – die Veranstaltung wurde auf Herbst 2018 verschoben:
Feministische Generationen in Italien – Feminismen und Traditionen
Vortrag und Diskussion:
Sveva Magaraggia

Dienstag, 19. Juni 2018, 19:00
Antifeminismus in Bewegung

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
Antifeministische Narrative haben in öffentlichen Diskussionen darüber, was „der Feminismus“ oder an geschlechtlicher Vielfalt orientierte Gleichstellungspolitik sei, zunehmend Fuß gefasst.
 Wir nehmen den kürzlich erschienenen Sammelband „Antifeminismus in Bewegung“ zum Anlass, um uns mit dieser Entwicklung kritisch auseinanderzusetzen. Drei Autorinnen und die Mitherausgeberin des Buches diskutieren zentrale Themenfelder und Strategien des Antifeminismus und beleuchten Diskurse und Öffentlichkeiten, in denen diese wirken. Themen werden u.a. die Entwicklung des Kampfbegriffes „Gender-Ideologie“, pro- und antifeministische Diskussionen um das Binnen-I sowie der Antifeminismus der Burschenschaften sein. Ziel der Veranstaltung ist es auch, feministische Gegenstrategien zu diskutieren.
Am Podium:
 Edma Ajanovic (Politikwissenschaftlerin), Judith Goetz (Literatur- und Politikwissenschaftlerin), Birge Krondorfer (Philosophin), Juliane Lang (Geschlechter- und Erziehungswissenschaftlerin)
Moderation: Ulrike Lunacek (Vorsitzende der Frauen*solidarität)
Um Anmeldung wird gebeten: office@frauensolidaritaet.org
Ort: Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner-Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien. Das C3 ist über Rampe und Lift erreichbar. Im Anschluss laden wir zu Erfrischungen.
Eine Veranstaltung der Frauen*solidarität in Kooperation mit der Frauenhetz

Mittwoch, 20. Juni 2018, 18:00–19:30
Achtung! Absage/ cancellation – die Veranstaltung wurde verschoben:
Vortrag und Diskussion: Väterkarenzen und partnerschaftliche Aufteilung von Familie und Beruf – Qualitative Forschungsergebnisse 2013-2017
Nach einem Input mit qualitativen Studienergebnissen zur Väterkarenz in Österreich werden Modelle geteilter Verantwortung in Partnerschaft und Familie präsentiert und diskutiert. In Österreich, Deutschland, Spanien und Italien liegt die Geburtenrate in etwa bei 1,4, was auch als Indikator für eine schwierige, genderdichotome Vereinbarkeit von Familie und Beruf gilt. Wie dies frauen-, familien- und sozialpolitisch beeinflusst werden könnte, ist Thema der anschließenden Diskussion.
Vortrag: Gerlinde Mauerer
Moderation: Sabine Prokop
Zur Vortragenden: Gerlinde Mauerer, lehrt und forscht zu feministischen Theorien, Gender Studies und Familiensoziologie (2018: Schritt für Schritt: Väterkarenzen und Un-Doing Gender in der Familienarbeit, Nomos Verlag, Baden-Baden).
Ort: VHS Landstraße, 
Hainburger Straße 29, 1030 Wien
Eine Kooperation von VHS Landstraße und Frauenbildungsstätte Frauenhetz

Donnerstag, 21. Juni 2018, 19:00–21:00
„Frieden bauen heißt weit bauen“ – Buchvorstellung mit Ulrike Lunacek
Ulrike Lunacek war in ihrer Zeit als Europa-Abgeordnete der österreichischen Grünen (2009-2017) Kosovo-Berichterstatterin und als Vizepräsidentin des Europaparlaments (2014-2017) u.a. für den Westbalkan zuständig. In ihrem im Februar 2018 im Wieser Verlag erschienenen Buch beschreibt sie ihre Arbeit in diesen acht Jahren und zieht zum 10-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit der Republik Kosovo Bilanz.
Das Buch thematisiert die Hoffnungen der kosovarischen Bevölkerung auf einen „normalen“ Staat, die Leistungen der Politik, aber auch die Versäumnisse – etwa aufgrund von mangelndem politischen Willen – und wie viel die EU schon zum Aufbau des unabhängigen Staates Kosovo beitragen konnte.
Darüber hinaus spannt es den Bogen von der Politik zu den kosovarischen BürgerInnen, zu deren Nutzen und Wohlergehen die EU-Erweiterungspolitik letztlich beitragen soll.
In ihrem Vortrag wird Ulrike Lunacek besonders auf die Situation der Frauen im Kosovo eingehen und auf deren Hoffnungen und Erwartungen, die auf dem Europäischen Friedensprojekt liegen. Danach folgt eine Diskussion mit Brigitte Holzner, Gender-Expertin und 2010-2012 Frauenbeauftragte der EULEX – Rechtsstaatlichkeitsmission der Europäischen Union im Kosovo.
Moderation: Maria Rösslhumer, Verein AÖF
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Snacks und Getränke werden gereicht
Eintritt frei, Spenden willkommen
Eine Kooperation der Frauenbildungsstätte Frauenhetz mit dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF

HETZFILM am Dienstag, 26. Juni 2018, 19:00
Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984-1992.
Ein Film von Dagmar Schultz. Uraufgeführt im Panorama der Berlinale 2012 – “Dieser Film ist ein Geschenk an die Geschichte (…)!” (Kitty Cone)
Auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod ist der Einfluss der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde auf die afroamerikanischen, feministischen und queeren Bewegungen außerordentlich lebendig. Weiße Deutsche forderte sie dazu heraus, ihre Privilegien zu erkennen und mit Unterschiedlichkeiten konstruktiv umzugehen.
Persönliche Video- und Audioaufzeichnungen von Dagmar Schultz erlauben einen besonderen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, lassen aber auch Mitstreiter_innen, Studierende und Freund_innen zu Wort kommen.
Audre Lorde, die feministische Überfigur, wollte eine unwiderstehliche ,Revolution’… ” (Trista S. Kendal)
Moderation: Edith Ertl-Hofinger
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Kino–Snacks und Getränke werden gereicht
Eintritt frei, Spenden willkommen

Mittwoch, 27. Juni 2018, 18:00–19:30
Aufbrüche der Zweiten Frauenbewegung – Protestformen öffentlichen Widerstands
Frauen der Zweiten Frauenbewegung haben mit beispiellosem Mut Probleme zu öffentlichen Themen gemacht, die bislang in das sogenannte Private verwiesen waren. Engagiert und entschlossen haben sie damit einen neuen Diskursraum des Politischen eröffnet. Was waren die Themen und Protestformen? Was bedeutet das Private als politische Frage heute?
Vortrag und Diskussion: Edith Ertl-Hofinger (Frauenhetz)
Ort: VHS Landstraße, 
Hainburger Straße 29, 1030 Wien
Eine Kooperation von VHS Landstraße und Frauenbildungsstätte Frauenhetz
Kurs-Nr. 2229, Eintritt € 6,-, Anmeldung bei VHS erforderlich unter
https://www.vhs.at/de/k/273440032


Vorankündigung Termine Juli:

Samstag 7. Juli 2018, 10:00-18:00
Krisenherd DEMOKRATIEN – Feministische Perspektiven und andere Kritiken
Ein hochkarätiges Symposium mit u.a. Shalini Randeria, Marlene Streeruwitz, Monika Mokre, Marion Löffler – Vorträge, Diskussionen, Brunch.
Es wird um Ent- und Begrenzungen, um transnationale Widerstände, um Demokratie ohne Frauen, um ökonomische und ökologische Nichtdemokratie, um unseren imperialen Lebensstil und um die Schwunddemokratie in Österreich gehen.

Dienstag 10. Juli, 2018, 18:00-20:00
Seminarraumgespräch mit Sonja Ablinger über die aktuelle Frauenpolitik.

Auch die Veranstaltungen im Juni und Juli stehen wieder im Rahmen unseres heurigen thematischen Schwerpunktes Geschichtsbewusstsein und Frauenbewegungen  in programmatischem Kontext und in Bezug zu historisch bedeutenden frauenpolitischen Ereignissen und dem Gedenkjahr 2018.

  • Allgemeine Informationen zum Veranstaltungsbetrieb der Frauenhetz:
    Die Veranstaltungen in der Frauenhetz sind – falls nicht anders angekündigt – für Frauen.
    Die Räumlichkeiten der Frauenhetz sind barrierefrei zugänglich.
  • Aktuelle Informationen zur EU-Datenschutzgrundverordnung:
    Wir weisen darauf hin, dass durch den Besuch dieser Website keine Daten erhoben werden.

Hinweis: Wir ersuchen um Verständnis dafür, dass die Mitnahme von Hündinnen/Hunden aus Allergiegründen in den Veranstaltungsräumen nicht erlaubt ist. Das Anleinen im Eingangsbereich ist möglich. Wir bitten wenn möglich um Voranmeldung.