Frauenhetz – Veranstaltungen

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Unsere Journaldienstzeiten sind:
jeweils Montag und Dienstag von 10:30-14:30 Uhr, Donnerstag von 9:00-13:00 Uhr sowie nach Vereinbarung unter office@frauenhetz.at.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM VERANSTALTUNGSBETRIEB
Die Veranstaltungen in der Frauenhetz sind – falls nicht anders angekündigt – für Frauen. Die Räumlichkeiten der Frauenhetz sind barrierefrei zugänglich.

PROGRAMM
Aktuelle Veranstaltungen im Februar 2019 mit Vorschau März

HETZ FILM

Dienstag, 19. Februar 2019, 19:00
Rosa Luxemburg, von Margarethe von Trotta (1986)
In Fortsetzung unserer Filmreihe und unserem Schwerpunkt Geschichte und feministisches Geschichtsbewusstsein präsentieren wir den Filmklassiker Rosa Luxemburg von Margarethe von Trotta. Anlässlich ihres 100. Todestages erzählt uns der mehrfach ausgezeichnete Autorenfilm die Geschichte der deutsch-polnischen Sozialistin Rosa Luxemburg und zeichnet gleichzeitig ein eindringliches Bild von der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation der Wilhelminischen Ära. Die Filmpremiere fand 1986 im Metropolis Kino im Bochumer Hauptbahnhof statt.
Im Anschluss laden wir ein zu Diskussion und gemeinsamer Reflexion.
Rosa Luxemburg (geb. 5. März 1871 als Rozalia Luksenburg in Zamość, Königreich Polen) war eine einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung des Marxismus, Antimilitarismus und „proletarischen Internationalismus“. Am 15. Januar 1919 wurden sie und Karl Liebknecht von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet.
Moderation: Edith Ertl-Hofinger
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Kino-Snacks und Getränke werden gereicht, Eintritt frei, Spenden willkommen.
Hinweis: die DVD des Films ist erst seit gestern wieder im Handel erhältlich und kann über die Buchhandlung Chicklit bestellt werden.

Dienstag, 26. Februar 2019, 18:00-20:00
Seminarraumgespräch – Denken in Präsenz
Frauen streikt! Frauenstreik ist Arbeitsniederlegung und vieles mehr.

Mit Aktivistinnen des Frauenstreikkomitees Wien
In unseren Seminarraumgesprächen kann leidenschaftlich und mit Muße in Präsenz über Gegenwärtiges nachgedacht werden.
Kuratiert und moderiert von Birge Krondorfer
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Snacks und Getränke werden gereicht, Eintritt frei, Spenden willkommen.

Weitere Termine in der Frauenhetz im Februar:
Gerne weisen wir auf die Veranstaltung unserer Kolleginnen vom Klub der politisch interessierten Frau, BDFÖ hin:

Samstag, 16. Februar 2019, 10:30-13:00

Frauenfrühstück mit PS – Politisch Schreiben
Anmerkungen zum Literaturbetrieb / Politisch Schreiben stellt sich vor. Politisch Schreiben meint, Fragen nach Zusammenhängen und Abhängigkeiten stellen. „Wovon wir ausgehen: Der Literaturbetrieb ist kein neutrales System. Es bedarf einer Analyse. Schriftsteller_innen sind nicht neutral. Wir schonen uns nicht. Hinter dem Text vermuten wir nicht noch mehr Text – sondern Wirklichkeit. Schreibend erforschen wir sie. Wir sind ein Autorinnen*-Kollektiv, dem Feminismus ein Anliegen ist.“ Kommt vorbei, seid gespannt auf ein generationenübergreifendes, feministisches Kennenlernen und nehmt euch eine (oder mehrere) PS #4 »alter« mit nach Hause!
Siehe auch https://www.facebook.com/events/2368795896483561
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien

VORSCHAU MÄRZ

SAVE THE DATES!
Siehe dazu auch den Klick-Tipp zum 8. März:
Eine Übersicht über diverse Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März in Wien bietet https://8maerz.at – Vorträge, Lesungen, Workshops, Aktionen, Konzerte und vieles mehr. Terminhinweise sind jederzeit willkommen an termine@8maerz.at.

Samstag, 2. März 2019, 13:00-14:30
Gefährdete Demokratie. Feministische und weitere Perspektiven
Feministische Sichtweisen haben die politische Organisationsform ‚Demokratie’ schon immer als Mangelmodell erfahren und analysiert, was aktuell eine neue Brisanz erfährt. Von Innen wie von Außen wird ‚unser’ Modell der Demokratie angegriffen, reanimierte Autoritarismen und demagogische Anrufungen direkter Demokratie konvergieren mit Politikverdrossenheit, kapitalistische Globalisierung mit nationalstaatlichen Grenzregimes und all das ist unterlegt mit einer Produktions- und Konsumideologie, die als unser imperialistischer Lebensstil bezeichnet werden muss. Faktisch oder utopisch wird ein Demokratiekonzept infrage gestellt, das auf Repräsentation und Liberalität basiert. Was denken? Wie tun?
Wir diskutieren anhand von unterschiedlichen Zitaten aus politischen Theorien.
Workshop mit Birge Krondorfer
Ein Angebot im Rahmen der 2. Rosa Luxemburg Konferenz  (1.- 2. März).
Ort: VHS Hietzing, Hofwiesengasse 48, 1130 Wien.
Siehe auch https://www.rosaluxemburgkonferenz.at/

Montag, 4. März 2019, 18:00
Autorinnengespräch mit Milena Michiko Flašar
 zu „Herr Kato spielt Familie“ (Wagenbach 2018) – Lesung und Diskussion zu Frau Kato und ihren Perspektiven in der Erzählung
Das Autorinnengespräch ist dem jüngsten Buch von Milena Michiko Flašar gewidmet. Verbunden mit einer Lesung werden die Perspektiven der Figur Frau Kato beleuchtet. Herr Kato, Pensionist und die titelgebende Figur des Buches, hat plötzlich weit mehr (Frei)Zeit als in seinem aktiven Arbeitsleben. Seine Frau leidet an RHS (= das sog. Retired Husband Syndrome). Wie sich für sie beide der Übergang in den Ruhestand gestaltet, wird im Autorinnengespräch ins Zentrum gerückt. Gespräche zum Salz in der Suppe der beiden zeigen auf berührende Weise das Alltagsleben von Paaren im (frühen) Pensionsalter, sowie ihr Werden und Familienleben im Rückblick.
Zur Autorin: Milena Michiko Flašar hat in Wien und Berlin Germanistik und Romanistik studiert. Sie lebt mit ihrer Familie in Wien. Ihr Roman „Ich nannte ihn Krawatte“ wurde über 100.000 Mal verkauft. „Herr Kato spielt Familie“, ihr jüngstes Buch, ist 2018 erschienen.
Moderation: Gerlinde Mauerer
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Snacks und Getränke werden gereicht, Eintritt frei, Spenden willkommen

WEIL ES FEMINISMUS BRAUCHT…

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM VERANSTALTUNGSBETRIEB
Die Veranstaltungen in der Frauenhetz sind – falls nicht anders angekündigt – für Frauen. Die Räumlichkeiten der Frauenhetz sind barrierefrei zugänglich.
Hinweis: Wir ersuchen um Verständnis dafür, dass die Mitnahme von Hündinnen/Hunden aus Allergiegründen in den Veranstaltungsräumen nicht erlaubt ist. Das Anleinen im Eingangsbereich ist möglich. Wir bitten wenn möglich um Voranmeldung.

INFO: RUND UM 25+1 JAHRE FRAUENHETZ
Vor nunmehr 26 Jahren, im November 1993, wurde die Bildungsstätte Frauenhetz nach 3-jähriger Vorbereitungszeit begründet.
Als Frauenraum, Bildungsort und Freiraum zu Sein, eine Einladung zu Sprechen, zum Vor- und zum Nachdenken. Als Denkraum und öffentlicher Raum, zur Orientierung, Selbstverortung und Selbstbestimmung. Verhandelt wurden und werden Demokratie- und geschlechterpolitische Themen ebenso wie feministische Theorien und Praxen – immer in Bezug zur Frage nach Bildung und Frauen, in Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und den damit verbundenen Fragen nach dem guten Leben, im Individuellen ebenso wie in den gemeinsamen politischen und öffentlichen Räumen. „Das Private ist (das) Politisch(e)!“ Dieser Satz hat in all seinen Variationen bis heute nichts an Bedeutung, Spannung und Aktualität eingebüßt.

HETZ DISKURS
Als Reaktion auf die aktuellen Kürzungen seitens des Frauenministeriums haben sich Organisationen österreichweit vernetzt und wenden sich ihrerseits mit Informationen und Protesten an die Öffentlichkeit. Siehe dazu laufend unter Projekte > Kooperationen

HETZ ZUM NACHDENKEN
Aufgrund des zahlreichen Interesses an den Inhalten des Symposiums Krisenherd Demokratie. Kritik und Perspektiven am Samstag, den 7. Juli 2018 weisen wir gerne darauf hin, dass der Einführungsvortrag von Birge Krondorfer in folgender Zeitschrift erscheinen ist: stimme. Zeitschrift der Initiative Minderheiten, Titel: Gleiche unter Gleichen. 100 Jahre Wahlrecht für Frauen. Ausgabe 107, Sommer 2018, S. 10-12. Aus dem Ankündigungstext des Symposiums: „Wollen wir mehr als nur diskursiv und demonstrativ klagen, so sind wir als Handelnde und Entscheidungstragende konkret herausgefordert. Demokratie ist immer im Werden, jedoch kommt und bleibt sie nicht von allein.“

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