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Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme an unseren spannenden Programmangeboten im Herbst und wünschen einen schönen und erholsamen Sommer!

Save the date! 25+1 JAHRE FRAUENHETZ | 22. NOVEMBER

Vor nunmehr 26 Jahren, im November 1993, wurden die Räume der Bildungsstätte Frauenhetz nach 3-jähriger Vorbereitungszeit eröffnet.

Als öffentlicher Frauenraum, als Einladung zu Diskussionen und Auseinandersetzungen, als Schnittstelle von akademischen Diskursen und Alltagsbewusstsein, ist die Frauenhetz ein unabhängiger Denkort für Frauen aller Herkünfte und Generationen.

Das reichhaltige Veranstaltungsangebot zu geschlechterpolitischen Themen und feministischen Theorien und Praxen unterstützt die persönliche Orientierung und Selbstbestimmung und eröffnet immer wieder einen offenen Raum für gemeinsame Reflexionen.
Die Frauenhetz fördert und fordert kritische Perspektiven zu Demokratie, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur.

Die Frauenbildungsstätte wird seit Jahr und Tag primär durch ehrenamtliches Engagement erhalten.

“Das Private ist (das) Politisch(e)!” Dieser Satz hat in all seinen Variationen bis heute nichts an Bedeutung, Spannung und Aktualität eingebüßt.



Pressetext, August 2019

Gespart wird, wo wenig zu holen, aber viel kaputt zu machen ist!
Feministische Organisationen kämpfen ums Überleben und fordern mehr Budget

Vertreterinnen* feministischer Organisationen, die im Jahr 2018 und 2019 von Kürzungen und Streichungen von Förderungen seitens des türkis-blauen Frauenministeriums betroffen waren und sind, führten am 26. August 2019 ein Gespräch mit Frauenministerin Ines Stilling. Sie wiesen auf ihre prekäre, existenzbedrohende Situation hin. Die Organisationen betonten, dass die Aufrechterhaltung bestehender Angebote schon allein aufgrund fehlender Valorisierungen in den letzten Jahren bereits schwierig war und sich die Situation durch die erneuten Streichungen bzw. Kürzungen der türkis-blauen Regierung verschärft hat. Die Frauenministerin zeigte großes Verständnis und sprach den Organisationen ihre Wertschätzung aus, gab aber zu bedenken, dass das Budget seit 2010 nicht mehr erhöht wurde und sie gegenwärtig keinen Handlungsspielraum hat.

Die Vertreterinnen* der Organisationen betonen: „Es darf nicht sein, dass zum Teil über Jahrzehnte aufgebaute Strukturen zur gesellschaftlichen Stärkung von Frauen* in ihrer Weiterarbeit gefährdet werden.“ Feministische Organisationen fordern, dass das Budget des Frauenministeriums erhöht wird, um die gesellschaftlich notwendige Arbeit voranzubringen.

Sämtliche Streichungen und Kürzungen müssen zurückgenommen werden!

Hier übermitteln wir eine ausführliche Stellungnahme, die der Frauenministerin überreicht wurde.

Für Rückfragen: Monika Jarosch, Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP (Innsbruck), Tel: 0650-2632870 oder Franziska Schrolmberger, ÖBV – Via Campesina Austria, Tel: 0660-1007065