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“Die Antwort lautet: Der Sinn von Politik ist Freiheit.” – Hannah Arendt

Liebe Frauen,

wir starten mit einem dichten Programm in den Herbst!
Auch auf unserer Webseite hat sich wieder etwas getan: Mit Stimmen zur Frauenhetz präsentieren wir in regelmäßigen Abständen Beiträge von Frauen, die der Frauenhetz über kurz oder lang verbunden sind. Den Anfang macht Lisbeth N. Trallori mit ihrer Ansprache zum Jubelfest der Frauenhetz am 22. November 2019. Ihren Beitrag könnt ihr hier auf der Unterseite Stimmen zur Frauenhetz abrufen.
Details zum September-Programm findet ihr unten.

Das Frauenhetz-Team


Dienstag, 29. September 2020, 18:00
Warum Frauen Berge besteigen sollten
Filmpräsentation und Diskussion

+++ Liebe Interessierte am Film über Gerda Lerner, derzeit nehmen wir aufgrund von Teilnahmebeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie nur noch Anmeldungen für die Warteliste entgegen! Vielen Dank für Ihr Verständnis! +++

Eine Reise durch das Leben und Werk von Gerda Lerner, der ‚Godmother of women‘s history’ (New York Times), anlässlich ihres hundertsten Geburtstags.
Der Film wirft einen detaillierten Blick auf das persönliche, berufliche und politische Leben dieser bahnbrechenden feministischen Historikerin, Frauen- und Menschenrechtsaktivistin. Er geht auch der Frage nach, wie uns das Wissen über unsere eigene Geschichte dazu inspirieren kann, eine bessere Zukunft zu gestalten. Gerda Lerner ist es schon sehr früh klar gewesen, dass gesellschaftliche Benachteiligungen komplex und Ausbeutung, Unterdrückung und Benachteiligung Ergebnisse historischer Prozesse sind. Diese komplexen Verknüpfungen bildeten auch einen Schwerpunkt in ihrer Forschung und Lehre, indem sie sich z.B. mit der Geschichte Schwarzer Frauen in den USA beschäftigte.
Die Regisseurin Renata Keller wird im Anschluss an die Filmvorführung via Zoom mit den Teilnehmer*innen in Diskussion treten.

Länge: 90 Minuten. Regie: Renata Keller
Moderation: Rosa Zechner
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.
Anmeldung an office@frauenhetz.at; Betreff: Anmeldung VA 29.9.2020
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Frauen*solidarität (http://frauensolidaritaet.org/)
Für die Einhaltung aller notwendigen Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf Corona wird Sorge getragen!
Für alle Geschlechter offen.


Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:30
Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika
Podiumsdiskussion und Buchpräsentation

„We should all be feminists“, so das Statement der nigerianischen Autorin Chimamanda Adichie, deren TED Talk mit dem gleichen Titel um die Welt ging. Emanzipation, Geschlechter- und soziale Gerechtigkeit ebenso wie politische Befreiung sind Anliegen von Frauen nicht nur in Europa und Nordamerika, sondern weltweit. Und natürlich haben auch Theoretiker*innen des so genannten globalen Südens grundlegende Konzepte hierzu geschaffen. Aber werden sie gehört? Wie (post)kolonial sind Gender Studies und feministische Lehre an europäischen Universitäten? Was bedeutet es in der Lehre feministischer Theorie heute, global zu denken und zu handeln?
Diese Fragen werden wir bei der Vorstellung des Buches Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika diskutieren. Der Band zeichnet Debatten zu Feminismus und Gendergerechtigkeit in Afrika,
Asien und Lateinamerika der letzten Jahrzehnte nach, ebenso wie den regen Austausch über regionale, nationale und auch kulturell-religiöse oder Sprachgrenzen hinweg. Er enthält sowohl Kapitel mit regionalem als auch mit themenzentriertem Fokus, wie Feminismen im Islam oder Ökofeminismus. Die Autorinnen setzen sich mit der Kritik vieler Theoretikerinnen in Afrika, Asien oder Lateinamerika am westlichen Feminismus auseinander. Sie zeigen auf, wie wichtig die Beschäftigung mit feministischem Denken außerhalb Europas ist, um feministische Theorie in globaler Perspektive weiterzuentwickeln.
Es diskutieren:
Liselotte Abid (Islamwissenschaftlerin, Universität Wien und freie Journalistin)
Aylin Basaran (Zeit- und Kulturhistorikerin, Film- und Medienwissenschaftlerin, Universität Wien)
Martina Kopf (Afrikawissenschaftlerin, Universität Wien, Autorin)
Magdalena Kraus (Doktoratsstudium an der Universität Wien mit Schwerpunkt Andenregion, Autorin)
Moderation: Milena Müller-Schöffmann (Erwachsenenbildnerin, Welthaus Wien)

Ort: C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner-Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien
Eine Veranstaltung in Kooperation der Frauen*solidarität mit der Frauenhetz. Eintritt frei.

Liveveranstaltung für begrenzte Teilnehmer*innenzahl (wir bitten um Anmeldung) unter bibliothek@frauensolidaritaet.org und Online-Teilnahme.
Die Veranstaltung ist offen für alle Geschlechter.

Das Buch: Anke Graneß, Martina Kopf, Magdalena Andrea Kraus: Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Einführung (Wien: facultas 2019).


Soweit nicht anders angegeben, sind die Veranstaltungen in der Frauenhetz für Frauen. Die Räume der Frauenhetz sind barrierefrei zugänglich.
Wir danken unserer Fördergeberin MA57 für die freundliche Unterstützung!

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