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“Die Antwort lautet: Der Sinn von Politik ist Freiheit.” – Hannah Arendt

Liebe Frauen,

wir starten mit einem dichten Programm in den Herbst!
Auch auf unserer Webseite hat sich wieder etwas getan: Mit Stimmen zur Frauenhetz präsentieren wir in regelmäßigen Abständen Beiträge von Frauen, die der Frauenhetz über kurz oder lang verbunden sind. Den Anfang macht Lisbeth N. Trallori mit ihrer Ansprache zum Jubelfest der Frauenhetz am 22. November 2019. Ihren Beitrag könnt ihr hier auf der Unterseite Stimmen zur Frauenhetz abrufen.
Details zum September-Programm findet ihr unten.

Das Frauenhetz-Team


Donnerstag, 17. September 2020, 16:00 – 19:00
RED Silence
Eine künstlerische Intervention zur Würdigung von Frauen*
Aiko Kazuko Kurosaki featuring Frauenhetz

Mit RED Silence richtet die Performancekünstlerin und Aktivistin Aiko Kazuko Kurosaki eine Hommage an Frauen* und ihre Fähigkeiten – und setzt sich kritisch mit weiblichen Zuschreibungen auseinander.
RED Silence ist eine getanzte, performativ künstlerische Intervention im öffentlichen Raum: Aiko Kazuko Kurosaki tanzt, ganz in Weiß gekleidet, mit einer roten Schnur, in Slow-Motion über den Zeitraum von 29 Tagen als andauernde Performance auf der Kärntner Straße neben der Wiener Staatsoper.
Am Donnerstag, 17. September, werden Frauen des Kollektivs Frauenhetz vor Ort sein, um mit Passantinnen und Passanten über die demokratiepolitische Dringlichkeit feministischer Forderungen in Diskussion zu treten.

Folge RED Silence auf Instagram: https://www.instagram.com/redsilencee/

Konzeption & Performance: Aiko Kazuko Kurosaki, http://aikaku.net/
zu Gast am 17. September: Kollektiv des Vereins Frauenhetz
Alles über RED Silence erfahrt ihr hier: https://www.redsilence.1billionrising.at/
Ort: Kärnter Straße, neben der Wiener Staatsoper, 1010 Wien.
Für alle Geschlechter offen.


Dienstag, 22. September 2020, 19:00
Postwachstum – feministisch reflektiert

Die Kritiken an der Wachstumsideologie unterschlagen zumeist, dass Produktionsfetischismus, Machbarkeitswahn und die westliche Fortschrittssaga männerherrschaftlich motiviert und grundiert ist. Auch bei den Kämpfen für eine sozial-ökologische Transformation, die in der Tradition der Großen Transformation stehen, muss gefragt werden, ob dabei an die Überwindung der Geschlechterhierarchie gedacht wird.
Perspektiven einer feministischen Transformation und mögliche Strategien, wie Umwertung der Carearbeit, Geschlechterdemokratie und Fragen nach dem Gemeingut werden angesprochen.
Podium: Margit Appel (Netzwerk Grundeinkommen), Birge Krondorfer (Frauenhetz) und Elisabeth Klatzer (Femme Fiscale, feministATTAC)
Moderation: Birge Krondorfer
Ort: Depot – Raum für Kunst und Diskussion, Breitegasse 3, 1070 Wien
Eine Kooperation von Depot und Frauenhetz
Aufgrund der Covid-19-Präventionsmaßnahmen haben im Depot maximal 25 Besucher_innen Platz, daher ist die Teilnahme derzeit leider NUR nach Voranmeldung möglich. Senden Sie bitte eine Email mit dem Betreff “Anmeldung für 22.9.” an depot@depot.or.at.
Offen für alle.


Mittwoch, 23. September 2020, 18:00 – 20:00
Seminarraumgespräch – Denken in Präsenz
Es braucht eine feministische Architekturbewegung – für eine nichtsexistische Stadt.

Mit ELKE KRASNY, Professorin für Kunst und Bildung an der Akademie der
bildenden Künste Wien, Kulturtheoretikerin und Stadtforscherin.
In unseren Seminarraumgesprächen kann leidenschaftlich und mit Muße in Präsenz über Gegenwärtiges nachgedacht werden.
Kuratiert und moderiert von Birge Krondorfer

Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Eine Kooperation von Frauenhetz mit Margarete Schütte-Lihotzky Raum (http://www.schuette-lihotzky.at/)
Beschränkte Teilnehmerinnenzahl. Anmeldung unter office@frauenhetz.at; Betreff: Anmeldung VA 23. September 2020


Dienstag, 29. September 2020, 18:00
Warum Frauen Berge besteigen sollten
Filmpräsentation und Diskussion

Eine Reise durch das Leben und Werk von Gerda Lerner, der ‚Godmother of women‘s history’ (New York Times), anlässlich ihres hundertsten Geburtstags.
Der Film wirft einen detaillierten Blick auf das persönliche, berufliche und politische Leben dieser bahnbrechenden feministischen Historikerin, Frauen- und Menschenrechtsaktivistin. Er geht auch der Frage nach, wie uns das Wissen über unsere eigene Geschichte dazu inspirieren kann, eine bessere Zukunft zu gestalten. Gerda Lerner ist es schon sehr früh klar gewesen, dass gesellschaftliche Benachteiligungen komplex und Ausbeutung, Unterdrückung und Benachteiligung Ergebnisse historischer Prozesse sind. Diese komplexen Verknüpfungen bildeten auch einen Schwerpunkt in ihrer Forschung und Lehre, indem sie sich z.B. mit der Geschichte Schwarzer Frauen in den USA beschäftigte.
Die Regisseurin Renata Keller wird im Anschluss an die Filmvorführung via Zoom mit den Teilnehmer*innen in Diskussion treten.

Länge: 90 Minuten. Regie: Renata Keller
Moderation: Rosa Zechner
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.
Anmeldung an office@frauenhetz.at; Betreff: Anmeldung VA 29.9.2020
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Frauen*solidarität (http://frauensolidaritaet.org/)
Für alle Geschlechter offen.


Soweit nicht anders angegeben, sind die Veranstaltungen in der Frauenhetz für Frauen. Die Räume der Frauenhetz sind barrierefrei zugänglich.
Wir danken unserer Fördergeberin MA57 für die freundliche Unterstützung!

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