Frauenhetz – Veranstaltungen

Dienstag, 6. September 2016, 20h
Filmvorführung mit anschließender Diskussion:
„Geschenkt wurde uns nichts  – Frauen im Widerstand“
Der Film zeigt die Rolle von Partisaninnen im 2. Weltkrieg am Beispiel Italiens.
Ort: Topkino, Rahlgasse 1 (Ecke Theobaldgasse), 1060 Wien.
Eintritt: 7 EUR Normalpreis, 6 EUR SchülerInnen, Studierende, Ö1 Club.

Zur Rolle von Frauen im Widerstand diskutieren nach der Filmvorführung:
Eric Esser (Regisseur des Films)
Bärbel Mende-Danneberg (angefragt; Autorin, Journalistin)
Nadia Trallori (Autorin, Soziologin)
Birge Krondorfer (Philosophin, Feministische Erwachsenenbildnerin, Verein Frauenhetz)
Moderation: Gerlinde Mauerer (Sozialwissenschaftlerin, Verein Frauenhetz)

INFORMATIONEN ZUM FILM

Inhaltsangabe: Annita Malavasi war 22 Jahre alt, als deutsche Truppen 1943 das bis dato verbündete Italien besetzten. Als Partisanin „Laila“ überbrachte sie Informationen, transportierte Waffen, bewegte sich mit und zwischen den kämpfenden Einheiten und nahm selbst an Gefechten teil. Über ein Jahr war sie in den Bergen des Apennin und kämpfte gegen die deutschen Besatzer, gleichzeitig musste sie sich gegenüber den Männern in den Bergdörfern behaupten. Gegen Kriegsende gehörte Laila zu den wenigen weiblichen Kommandierenden im italienischen Widerstand.

Der Film erzählt die Geschichte einer lebenslangen Emanzipation, die mit dem Befreiungskampf gegen den Faschismus begann. Laila und zwei ihrer Genossinnen, Gina „Sonia“ Moncigoli und Pierina „Iva“ Bonilauri, berichten von ihrer Zeit in der Resistenza und ihrer Bedeutung für sie und viele andere Frauen.

Trailer zum Film