Startseite

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Wiedersehen und Kennenlernen bei unseren kommenden Veranstaltungen!
Das Team der Frauenhetz

Dienstag, 18. Februar 2020, 18:00 – 20:00
Seminarraumgespräch – Denken in Präsenz
Geschlechterdimensionen und Politik – psychoanalytische Perspektiven auf den Antifeminismus
Mit NADJA MEISTERHANS (Linz), Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Politische Theorie/Politische Philosophie.
In unseren Seminarraumgesprächen kann leidenschaftlich und mit Muße in Präsenz über Gegenwärtiges nachgedacht werden.
Kuratiert und moderiert von Birge Krondorfer
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.


Pressetext, August 2019

Gespart wird, wo wenig zu holen, aber viel kaputt zu machen ist!
Feministische Organisationen kämpfen ums Überleben und fordern mehr Budget

Vertreterinnen* feministischer Organisationen, die im Jahr 2018 und 2019 von Kürzungen und Streichungen von Förderungen seitens des türkis-blauen Frauenministeriums betroffen waren und sind, führten am 26. August 2019 ein Gespräch mit Frauenministerin Ines Stilling. Sie wiesen auf ihre prekäre, existenzbedrohende Situation hin. Die Organisationen betonten, dass die Aufrechterhaltung bestehender Angebote schon allein aufgrund fehlender Valorisierungen in den letzten Jahren bereits schwierig war und sich die Situation durch die erneuten Streichungen bzw. Kürzungen der türkis-blauen Regierung verschärft hat. Die Frauenministerin zeigte großes Verständnis und sprach den Organisationen ihre Wertschätzung aus, gab aber zu bedenken, dass das Budget seit 2010 nicht mehr erhöht wurde und sie gegenwärtig keinen Handlungsspielraum hat.

Die Vertreterinnen* der Organisationen betonen: „Es darf nicht sein, dass zum Teil über Jahrzehnte aufgebaute Strukturen zur gesellschaftlichen Stärkung von Frauen* in ihrer Weiterarbeit gefährdet werden.“ Feministische Organisationen fordern, dass das Budget des Frauenministeriums erhöht wird, um die gesellschaftlich notwendige Arbeit voranzubringen.

Sämtliche Streichungen und Kürzungen müssen zurückgenommen werden!

Hier übermitteln wir eine ausführliche Stellungnahme, die der Frauenministerin überreicht wurde.

Für Rückfragen: Monika Jarosch, Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP (Innsbruck), Tel: 0650-2632870 oder Franziska Schrolmberger, ÖBV – Via Campesina Austria, Tel: 0660-1007065