Frauenhetz – Über uns

Die Frauenhetz ist als Verein organisiert mit dem Zweck, feministische
 Bildung, Kultur und Politik sowie feministische Forschung und
 Beratungs-Arbeit zu fördern und selbsttätig zu entwickeln.
Sie ist Denkwerkstatt, Bürogemeinschaft feministischer Projekte (derzeit Verein Frauenhetz, Verein Efeu und Margarete Schütte Lihotzky-Club) und Veranstaltungsort (Semesterprogramm, Newsletter, facebook).
Frauen (-Gruppen) können Seminar- und Beratungsräume, sowie einen
„fliegenden Schreibtisch” anmieten.
Ziel des Vereins ist es, eine feministische und kritische Öffentlichkeit zu schaffen, Begegnungen vielfältiger Art zu 
ermöglichen, theoretische Arbeit mit politischer Praxis zu vermitteln und in jeder Weise Frauen zu gemeinsamem Handeln anzustiften.

Unser Kollektiv

Hilde Grammel
Mag.a phil., hat Anglistik/Amerikanistik und Geschichte studiert und ist seit nunmehr 30 Jahren als Lehrerin, Übersetzerin und Dolmetscherin berufstätig. Aktivistin in zahlreichen linken und feministischen Kontexten, u.a.: 1993-2008 Mitarbeit bei [sic!] Forum für feministische GangArten, 2004-2006 Frauencafé Wien, 2006-2011: FrauenLesbenZentrum Wien. Seit 2016: One Billion Rising Wien. Organisiert in der KPÖ, in Wien und Europa anders. Mitbegründerin und Aktivistin der Plattform 20000 Frauen und Koordinatorin von EL-FEM, dem feministischen Netzwerk der Europäischen Linken. Mitherausgabe von „Frauen-Fragen. 100 Jahre Bewegung – Reflexion – Vision“ (Promedia 2012).
In der Frauenhetz, weil miteinander feministisch denken Spaß macht und eine unentbehrliche Quelle der Inspiration ist. Und weil Frauenvernetzung die Voraussetzung für unsere Kämpfe ist. Und weil feministische Praxis nur so gut ist wie unsere Theorien.

Nadine Kodym
Mag.a phil., Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften und Gender Studies an der Universität Wien. 2011/12: Erasmus Austauschsemester an der Humboldt-Universität zu Berlin/ Zentrum für Transdisziplinäre Gender Studien. Forschungsschwerpunkte: Intersektionale Theorien, Gender in den Medien. Finanzkoordinatorin der Frauenhetz.

Birge Krondorfer
Mag.a Dr.in, (Mit-)Gründung der Frauenhetz, Politische Philosophin 
Universitätslehrende an in- und ausländischen Universitäten seit 1990 Erwachsenenbildung, Supervision, Mediation, Interkulturelle Politikdidaktik
Vorträge und Veröffentlichungen zur fem. Theorie der Geschlechterverhältnisse 
Hg. u.a. „Frauen und Ökonomie. Oder: Geld essen Kritik auf“, Wien 2000 (mit Carina Mostböck), „Bildungskontext Frauenmigration. Rahmencurriculum, Selbst-Evaluation und Politik“, Wien 2005 (mit maiz, Initiative Minderheiten), „Sinn als politische Kategorie“, Rüsselsheim 2005 (Autorinnengemeinschaft), „Gender im Mainstream? Kritische Perspektiven. Ein Lesebuch“, Wien 2007, „Frauen und Politik. Nachrichten aus Demokratien“, Wien 2008 (mit Miriam Wischer, Andrea Strutzmann).

Gerlinde Mauerer
Mag.a Dr.in phil., Sozialwissenschafterin, Universitätslektorin am Institut für Soziologie der Univ. Wien, an der FH Technikum Kärnten (im Studiengang für Gesundheits- und Pflegemanagement, Lehre in Ethik), an der Fachhochschule Steyr (Lehre im Studiengang Prozeßmanagement Gesundheit), an der FH Campus Wien, Studiengang für Hebammen (Lehre in Soziologie) sowie an der SOB, Schule für Sozialbetreuungsberufe in Wien.
Forschungsschwerpunkte: Gesundheits- und Medizinsoziologie, Feministische Theorien, Gender Studies, soziale Folgen neuer Technologien, Ethik;
Publikationen: „Everlasting Post-Docs?“, in: Wroblewsky 2015: „Mentoring – An Instrument to Promote Equality in Science and Research: Status Quo, New Developments, and Challenges“, p. 73-82 (ihs.ac.at/publications/soc/rs110.pdf). „Unter aller Kritik und über alle Maße: die Mutter.“ In: Figurationen 01/06: Mutterkonzepte/ Motherhood. Köln u.a. 2006: 87-102; „The Impact of New Biotechnologies on Gender Aspects in Health Insurance“, Mauerer et al, IHS Wien 2006; „In Bewegung bleiben. Mentoring-Erfahrung 2001-2003“, in: Nöbauer, Herta / Schlögl, Waltraud / Genetti, Eva: Mentoring – a way to culturally change academia?“, Band 20 der Reihe Materialienband zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft des Bmbwk, Wien 2005: 185-197; „Medeas Erbe: Kindsmord und Mutterideal“, Milena Verlag, Wien 2002.
gerlinde.mauerer@univie.ac.at

Andrea Strutzmann
Mag.a phil., Studium Germanistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien, Lehrgang Personalmanagement bei ‚Schmidt & Diamant‘, Universitätslehrgang Supervision Coaching und Organisationsentwicklung bei der ARGE Bildungsmanagement.
Projektleiterin am Berufsförderungsinstitut Wien, Supervisorin und Coach.
Seit über 25 Jahren frauenpolitisch tätig (Frauentutorien bei der ÖH Uni Wien, langjährige Mitarbeiterin in der Frauenhetz, Organisation von unterschiedlichsten Veranstaltungsreihen). Schwerpunkte: Frauen und Arbeitswelt, Frauen in Führungspositionen, Digitalisierung.

Eva Maria Zenz
Mag.a phil., Studium der Anglistik und Amerikanistik und einer Wirtschaftsfächerkombination an der Universität Graz, Diplomarbeit über Geschlechterkonstruktionen in Songtexten der Popmusik, Co-Koordinatorin der FrauenFrühlingsUniversität 2009 in Graz, Mitherausgeberin und -autorin der Publikation „Frauenin/transformation – Beiträge zur FrauenFrühlingsUniversität Graz 2009“, Wien 2011.