Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics

Mit V. Erin Sedelmaier (Kulturwissenschafter*in, Multiplikator*in in queerer Bildungsarbeit)

Die Idee der Gefährt*innenschaft bietet eine alternative Form des Zusammenlebens. Menschliche Beziehungen wurden durch die traditionellen Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Am Beispiel der erfolgreichen Comicserie Hilda werden Körper gezeigt, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen. Diese Wesen stellen einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen dar, weil sie nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruhen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährt*innenschaft?

Ort: Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)

Fortsetzung der Reihe ResistingSigns – Comics als queer-feministisches Medium des Widerstands

Eine Veranstaltung für Alle

Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von :

ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!