Feminismen diskutieren am Dienstag, 6. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Mit V. Erin Sedelmaier (Kulturwissenschafter*in, Multiplikator*in in queerer Bildungsarbeit)
Die Idee der Gefährt*innenschaft bietet eine alternative Form des Zusammenlebens. Menschliche Beziehungen wurden durch die traditionellen Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Am Beispiel der erfolgreichen Comicserie Hilda werden Körper gezeigt, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen. Diese Wesen stellen einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen dar, weil sie nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezies beruhen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährt*innenschaft?
Moderation Sabine Prokop (VfW)
Ort: Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW)
Fortsetzung der Reihe ResistingSigns – Comics als queer-feministisches Medium des Widerstands

Eine Veranstaltung für Alle

ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!
